Willkommen auf dem Onlineforum für Kaiserschnittmütter
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Christine
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Hallo !
Danke für eure Antworten ! Ja, ich denke auch dass die Aufarbeitung des Traumas wohl noch nicht abgeschlossen ist, leider sind die nächsten Beraterinnen alle recht weit weg, aber ich werde mich darum kümmern etwas in diese Richtung zu unternehmen. Eine Hebamme werde ich mir auf jeden Fall auch suchen und nicht nur auf die KH Hebammen zurückgreifen, die sind zwar alle sehr nett aber das sind so viele und man kann sich unmöglich mit allen vorher genau besprechen. Carla: Was genau ist denn eine Doula ? Und wo kann ich so jemand finden ? Ist das sehr teuer und ist sie dann auch in der SS oder nur unter der Geburt dabei ? Viele Grüße und vielen Dank ! |
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Carla
Ort: BW |
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@Christine
Mir ging es ähnlich und die zweite SS barg für mich genau die gleichen furchtbaren Ängste - ich habe mir zur Geburt meiner Tochter eine Doula (Geburtsbegleiterin) zur Seite genommen - das beste was ich tun konnte - sie half mir und meinem Mann schon in der SS das aufzuarbeiten und versprach uns meine Wünsche auch für mich zur Sprache zu bringen. Die zweite Geburt begann ähnlich wie die erste was mich panisch an das Ende mit dem KS denken liess - aber meine Doula hat mich mental so gestärkt dass ich das in den Griff bekommen habe, meine Tochter wurde spontan geboren, ich hab eine andere Klinik, trotz langer Anfahrt gewählt - das schönste was mir passieren konnte - ABER - das wichtigste - mit dieser Art von beistand hätte ich selbst einen Not KS besser überstanden als beim ersten Mal. Meine Geburt war geprägt von Respekt, Beistand und Fürsorge - alles Dinge die in der ersten Klinik fehlte. Ich wünsche dir alles alles Gute!! Carla |
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Birgit
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Liebe Melanie,
viele Babys weinen abends. Sie müssen die Erlebnisse des Tages verarbeiten und vielleicht auch noch die der Geburt. Hast Du ein Tragetuch? Das hat uns sehr geholfen. Ich trage unseren Sohn tagsüber sehr viel und in seiner schwierigen Phase, in der er auch jeden Abend ganz arg geweint hat, habe ich ihn in das Tragetuch gebunden, meine Arme zusätzlich um seinen Körper geschlungen und ich haber seinem Weinen zuhört, ihn "reden" lassen, ihm gut zugeredet. Wünsche Dir und Deinem Sohn alles Gute. Liebe Christine, Ich kann Deine Gedanken gut verstehen. Zwar bin ich noch nicht in der Situation, dass wir uns schon ein zweites Kind wünschen, aber ich stelle es mir sehr schwierig vor. Vielleicht kann Dir eine Hebamme weiter helfen? Die Hebamme kann Dir wirklich fachlich beistehen und kann aber Deine Sorgen und Ängste und Dein Trauma wirklich verstehen und Dir zur Seite stehen. Und wenn Du bereits in der Schwangerschaft eine Hebamme hast, die eine Vertrauensperson für Dich ist, kannst Du vielleicht mit ihr zusammen den Mut für die Geburt fassen. |
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Christine
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Hallo !
Ich möchte mich auch gerne noch einmal hier melden und um Rat fragen. Ich hatte vor ziemlich genau 2 Jahren einen NotKS. Es war schrecklich, aber eigentlich dachte ich bis vor kurzem das Trauma überwunden zu haben. Ich konnte gut darüber sprechen, war nicht mehr so traurig und habe auch ein sehr gutes Verhältnis zu meiner Tochter entwickeln können. Seit ihrem 2. Geburtstag vor kurzem ist allerdings wieder alles anders. Dieser Tag hat soviel Erinnerung wieder hochkommen lassen und ich habe gemerkt dass ich noch längst nicht alles verarbeitet habe. Am schlimmsten ist allerdings für mich dass wir uns jetzt für ein 2. Kind entschieden haben und ich solche Angst vor einem erneuten KS habe dass ich mich nicht einmal traue die Verhütung abzusetzen. Ich schiebe es Woche für Woche vor mir her .... Ich möchte auch so gerne noch ein Baby, aber ich möchte nie wieder einen KS erleben müßen !! Und diese Sicherherit kann mir eben leider niemand geben Ich habe Angst und bin wie gelähmt, ich möchte schwanger werden aber ich kann mich nicht zu dem entscheidenen Schritt durchringen. Die ganze Zeit sah ich die nächste SS als meine große Chance noch eine spontane Geburt erleben zu dürfen, je näher der Zeitpunkt kommt umso eher sehe ich darin das Drama dass es wieder im KS enden könnte. Ich befürchte einen 2. KS nicht verkraften zu können, habe Angst dann in eine Depression abzurutschen. Mein grösster Lebenswunsch ist eine spontane Geburt, aber die nächste SS ist die letzte Chance dazu, sollte es dann nicht klappen ist die Chance vorbei und kommt nie wieder. Deshalb traue mich einfach nicht daran. Was soll ich tun ? Wie kann ich mir selbst die Angst nehmen und wie kann die SS trotzdem entspannt sein, wenn dieser einzigste Wunsch mich die ganze Zeit begleitet ?? Was passiert wenn es wieder ein KS wird ?? Ich bin im Moment so verwirrt, ängstlich und traurig .... Danke! Kommentar von onlineforummuetter/Nikola Leutgeb: Liebe Christine, für mich hört es sich so an, als ob Sie Ihren 1. Kaiserschnitt noch gar nicht verarbeitet und integriert haben. Ich empfehle Ihnen sich noch einmal professionelle Hilfe (siehe Beratungsadressen) zu holen und dieses Geburtserlebnis aufzuarbeiten. Ich wünche Ihnen auf Ihrem Weg alles Gute und würde mich freuen, noch einmal von Ihnen zu hören! Herzliche Grüsse Nikola Leutgeb |
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Melanie
Ort: Wolfsburg |
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Hallo
ich hatte anfang April einen Kaiserschnitt. Obwohl bei mir am Anfang alles glatt lief mein kleiner solllte es keine Normale Geburt werden ich bin am frühen sonntag morgen ich glaube es war zwei uhr ins Krankenhaus weil es mir sehr komisch ging und ich auch wieder diesen Druck im Unterleib hatte(wuste ja nicht das es wehen) da ich am Samstagmittag auch schon im Krankenhaus war wegen den starken druck hatte ich gott sein dank die gleiche Ärztin wie auch immer jedenfalls wir sonntagmorgen rein und was sagt der wehen schreiber nix wie samstag halt die Ärztin untersuchte mich und stellte fest das mein fruchtwasser weniger war wie am samstag sie mussten die Geburt eileiten was auch ganz gut geklappt hatte denn Nachmittag um drei wurden die Wehen regelmäßiger und die Hebamme sagte noch ca drei bist vier Stunden dann hast es geschafft ich freute mich natürlich au der frage ob ich eine PDA haben will sagte ich nein die Frauen haben es früher auch so geschafft und so schlimm fand ich die schmerzen nicht der kenn ich schon schlimmeres als es dann sechs wurde meinte die Hebamme es wäre wohl besser wenn sie mir eine PDA setzten da ich die unterbrechung von den wehen nicht mehr gemerkt hatte , also haben sie einen wehenblokker gegeben und dann die PDA und als ich mich nach setzten der PDA wieder hinlegen sollte merkte ich das mein Kreislauf irgendwie sich verabschiedet(die ärzte haben mir wohl was gegeben keine ahnungmehr) ich weiß nur noch das mein kreislauf sich erholte und plötzlich das Zimmer voller Ärzte und Hebammen war und mir man mit teilte das die Herztöne von den kleinen nicht so gut sind und sie Kaiserschnitt machen müssten ich sage aber nur Teilnarkose der sagte mir das es warscheinlich nix wird aber er wartet nochmal eine minute und dann hieß es plötzlich wir haben keine Zeit mehr die Herztöne wären weg also Notsektion und es stellte sich herraus das der kleine die Narbelschnur fest um den Hals hatte.Naja ich habe dann den kleinen um halb elf bekommen von sein stolzen Papa. Und jetzt haben wir riesiges theater um die Uhrzeit er schreit( lässt sich nur schwer beruhigen) jeden Tag immer um die gleiche Zeit mal sind es zehn min und mal auch 5 std und ich habe das gefühl das es immer schlimmer wird aber der arzt sagt es ist normal da muss man durch was meint Ihr denn?? Das baderitual haben wir schon ofter gemacht die ersten male hat es auch gut geklappt aber jetzt auch nicht mehr?? habt Ihr ein tipp was man noch machen kann ich würde mich sehr freuen . Lg Melanie Kommentar von onlineforummuetter/Nikola Leutgeb: Liebe Melanie, ersteinmal DANKE für Ihren Eintrag und noch herzlichen Glückwunsch zu Ihrem kleinen Sohn! Mit Tips ist das so eine Sache....Meine spontane Empfehlung wäre ein Besuch bei einem/einer Schreibabytherapeuten/in. So wie Sie dass schildern, dass Ihr Sohn immer um die gleiche Zeit - nämlich seiner Geburtszeit - schreit, scheint dies was mit der Entbindung zu tun zu haben. Schreibabytherapeuten, die Körpertherapeutisch ausgebildet sind, können diese Blockaden sanft lösen. Schauen Sie doch einmal unter den Beratungsadressen nach, ob es jemanden in Ihrer Nähe gibt. Oder unter: http://www.schreibabyambulanz.info/adressen_deutschland.htm#niedersachsen Wie geht es Ihnen mit der Entbindung. Welche Gefühle haben Sie, wenn Sie daran denken?Sprechen Sie mit Ihrem Sohn darüber? Sollten Sie noch Fragen haben, melden Sie sich bitte gerne noch einmal! Alles Gute Nikola Leutgeb |
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Jesmila
Ort: Rheinland-Pfalz |
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Hallo!
Ich hatte Anfang April einen Kaiserschnitt.....und langsam kann ich mich einigermaßen damit abfinden. Aber oft kommt noch alles hoch....und ich muss einfach weinen. Ich hatte einen Blasensprung in der 39. SSW. Nach Wehentee und Einlauf kamen die Wehen nach 12 Stunden regelmäßig........ich war froh, dass nicht eingeleitet werden musste. Innerhalb von nur 6 Stunden war der MUMU komplett geöffnet.....und dann ging 3 Stunden gar nichts mehr. Das Köpfchen lag schief.....und knallte bei jeder Wehe gegen mein Becken.....ich habe nur noch geschrieen......Dann wurde eine PDA gelegt und mehrere Drehversuche gestartet......Ständig hatte jemand die Hand in mir..... Das alles habe ich tapfer ertragen....bis mir Mitten in der Nacht zu einem Kaiserschnitt geraten wurde. Mir ging es zu diesem Zeitpunkt wieder besser, auch weil die PDA die Schmerzen erträglicher machte. Also wurde ich mitten in der Nacht in den OP geschoben. Mein Mann wurde einfach auf dem Flur stehenlassen. Ohne ihn zu informieren oder ihm die Möglichkeit zu geben, sich von mir zu verabschieden, wurde er einfach zurückgelassen. Mir und den Kind ging es zu diesem Zeitpunkt gut. Es gab also aus meiner Sicht keinen Grund für diese Eile. Dann wurde ich für die OP vorbereitet und in den OP-Saal gebracht. Ich wurde festgeschnallt und fixiert. Alleine ohne meinen Mann. Dann wurde ich aufgeschnitten. Alleine und immer noch ohne meinen Mann. Obwohl im Vorfeld gesagt wurde, dass er dabei sein würde. Ich habe geschrieen, ich habe geweint und immer wieder nach meinem Mann gerufen. Schließlich kam er kurz bevor die Gebärmutter eröffnet wurde. Dann wurde mein Kind aus meinem Körper gerissen und weggebracht. Ich habe sie nicht sehen können. Sie wurde gleich zu einem Arzt gebracht. Nach einigen Minuten wurde sie mir kurz gezeigt. Da ich bis zum Hals abgedeckt war, habe ich kaum etwas von ihr gesehen. Dann musste mein Mann mit meiner Tochter weg. Ich war wieder alleine. Eine halbe Ewigkeit wurde ich zugenäht. Mein Mann musste mit der Kleinen wieder in den Kreissaal. Ich wurde genäht und in den Aufwachraum geschoben. Wieder alleine und unendlich traurig. Ich war die einzige Patienten dort und war total aufgelöst und schrie immerzu nach meinem Baby. Die Schwester dort sagte schließlich, dass es einige Stunden dauern kann bis mein Mann mit dem Kind kommt. Meinem Mann, der mutterseelenallein mit unserer Tochter im Kreissaal saß, wurde gesagt, dass er erst später zu mir darf. Er stand völlig hilflos und alleine mit unserer Tochter herum. Erst nach einer gefühlten Ewigkeit durfte er mit dem Baby zu mir. So verlief die Geburt unserer Tochter. Das so wichtige Bonding ist total auf der Strecke geblieben. Ich hatte Probleme damit meine Tochter anzunehmen und sie liebzuhaben. Und manchmal denke ich, dass ich versagt habe.....Eine Geburt ist doch immer etwas einzigartiges. Sie ist etwas besonderes, an das man nicht mit so viel Schmerz und Trauer zurückdenken sollte. Danke, dass es dieses Forum gibt! Jes Kommentar von onlineforummuetter/Nikola Leutgeb: Liebe Jes, vielen Dank für Ihren Eintrag - beim Lesen wurde ich in Gedanken 8 Jahre zurück geschickt - die Entbindung meines ältesten Sohnes verlief ähnlich. Daher kann ich gut nachfühlen, wie Sie Sich fühlen mögen, allein, verzweifelt und vielleicht auch ein bisschen unfair behandelt?! Sie schreiben eine Geburt sollte einzigartig sein. Das ist sie auch! Auch die Geburt Ihrer Tochter ist einzigartig! Auch nach 3 Monaten können Sie noch gut das Baderitual machen, dass hier schon ganz oft beschrieben wurde. Es ist immer wieder erstaunlich, wie sich die Mutter/Kind-Bindung noch einmal nach diesem Ritual verändert. Vielleicht haben Sie noch Kontakt mit Ihrer Hebammen, so dass diese Sie dabei begleiten kann. Oder Sie machen es zu dritt - Ihre kleine Familie?! Kennen Sie das Buch "Geburt einer Mutter"? Ich glaube ganz fest, dass auch Sie irgendwann einmal an die Geburt Ihrer Tochter ohne Schmerz und Trauer zurück denken können! Herzlichst Ihre Nikola Leutgeb |
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Julia
Ort: leipzig |
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Liebe Frau Mikolitch,
meine beiden Töchter sind durch sectio zur Welt gekommen. Meine ältere Tochter ist mittlerweile 7, meine kleine Tochter 1/2 Jahr. Ich beginne derzeit, mich sehr mit "unseren" Kaiserschnitten auseinanderzusetzen. Zum einen sind da meine zwei unterschiedlichen Schnitterlebnisse (beidesmale primäre sectio wegen Beckenendlage, beim ersten Mal habe ich eine Beckenausmessung machen lassen, für den Fall, es gäbe genug "Spielraum", um eine Spontangeburt zu machen--- gabs aber nicht) Was mich aber im Moment treibt, ist die Frage, was meine kleinen Mädchen an diesen Schnitten mit sich rumtragen durch ihr Leben? Meine große Tochter ist zuweilen unsicher und ängstlich und ich habe auch das Gefühl, daß sie gestört ist in ihrer Vertrauensfähigkeit in mich, das äußert sich in alltäglichen Dingen, wo ich merke, ich muß ihr klar und deutlich vermitteln, daß sie sich auf mich verlassen kann. (Ich merke in bestimmten Momenten, daß es für sie nicht selbstverständlich ist, daß ich sie schütze etc.) Sie berichtet auch oft von ihren Alpträumen, in denen sie z.B. vor Leuten wegrennen muß und ich von anderen bösen Leuten an ihren Augen vorbei weggeführt werde--- ich ihr also nicht zu Hilfe komme/ kommen kann und sie sieht, wie ich in Not gerate). Das sind für mich Alarmzeichen und ich suche nach einem Weg, diesen Dingen auf den Grund zu gehen. Wir sind alle seit Jahren in klassisch homöopathischer Behandlung und in meiner letzten Schwangerschaft habe ich die Ostheopathie entdeckt. Denken Sie, daß u.a. die Ostheopathie hier ein Ansatz ist? Können Sie spezielle Therapieformen für Kinder empfehlen? Haben Sie Erfahrungen mit Kaiserschnittkindern, also nicht nur den -babies und können etwas raten? Können Sie mir eventuell jemanden empfehlen in Leipzig? Ich danke herzlich für Ihre Antwort! Herzlich, Julia Kommentar von Katrin Mikolitch für onlineforummuetter: Liebe Julia, Osteopathie, Chraniosakraltherapie oder ander körperorientierte Therapien sind sicherlich sehr gut auch bei Kindern. Es gibt spezialisierte Fachleute, die sich sehr gut mit Baby's oder Kindern auskennen. In Leibzig weiß ich leider keinen. Vielleicht gehen Sie einfach einmal in "Google" und schauen Sie, was dabei rauskommt, wenn Sie die o.g. Schlagwörter mit der Stadt Leibzig googlen. Kinder sind aus vielen Gründen, wie sie sind. Es muss nicht immer etwas mit der Geburt zu tun haben. Wenn Sie jedoch das Gefühl haben, dass das bei Ihren Kindern noch der Fall ist, so können Sie auch Geburtstraumatherapie z.B. bei Therapeuten, wie Franz Renggli ( link siehe links) oder ähnlichen Menschen machen. Herzliche Grüße an Sie und Ihre Familie, Katrin Mikolitch |
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Birgit
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Liebe Maria,
Deine Worte kann ich sehr gut verstehen. Was hätte ich drum gegeben, meinen Sohne auf dieser Welt als erste zu begrüßen, ihn in seinen ersten Stunden auf dieser Welt beizustehen? Ich hatte das große Glück, dass mein Lebensgefährt sich rührend um meinen Sohn gekümmert. Das ist letztlich der einzige Trost den ich habe. Es tut gut zu wissen, dass man nicht allein ist! Mein KS ist jetzt etwas über 3 Monate her. Anfangs liefen jeden Tag die Tränen, inzwischen geht es schon besser, Ich habe leider auch nicht viel darüber gesprochen, zum einen, weil ich eh nicht gern über meine Gefühle rede und zum anderen, weil ich das Gefühl hatte / habe, dass die Menschen, die nicht das gleiche erlebt haben, es niemals verstehen könne. Aber ich habe mit meinem Sohn gesprochen und ihm immer wieder erzählt, dass ich so traurig bin, dass er nicht "normal" auf die Welt kommen konnte. Und eines Tages habe ich allen Mut zusammen genommen und mit der Ärztin im Krankenhaus gesprochen und mir den kompletten Geburtsverlauf bis zur KS-Entscheidung nochmal erläutern lassen. Das hat mir bei der Verarbeitung meiner Erfahrung sehr geholfen. Hier zu lesen und zu schreiben hilft auch. Sobald ich hier die Einträge lese, kullern wieder die Tränen, aber die haben ja bekanntlich eine heilende Wirkung. Kommentar von onlineforummuetter/Nikola Leutgeb: Liebe Birgit! Ihnen einfach nur DANKE! Und alles Gute auch für Sie und Ihre kleine Familie! Ihre Nikola Leutgeb |
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Maria
Ort: dortmund |
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hallo
letztes jahr wurde mein sohn per KS auf die welt geholt. das es ein ks wird, wußte ich frühzeitig: aufgrund eines schwangerschaftsdiabetis war er recht groß; ich mit 35 und übergewichtig eine risikoschwangere. beim FA zeigte das ctg eine zu hohe herzfrequenz und ich mußte 3 wochen vor termin zur kontrolle ins KH. ich dachte, ich könne direkt nach hause, aber die sehr nette hebamme meinte, vielleicht am nächsten tag, wenn weitere ctg´s und ultraschall ok wären. abends dann nochmal ein ctg (wieder in ordnung) und ultraschall. die ärztin meinte, das kind sei recht groß und es könne kommen. als ich auf das zimmer zurückkam, lagen dort die aufklärungsbögen für die narkose und den KS. weder die schwestern (ich lag auf der chirurgie,weil auf der gyn kein bett frei war) noch die ärzte konnten mir sagen, warum ich am nächsten tag bereits mein kind bekommen sollte. auf dem weg in den op traf ich die ärztin,die mich den tag zuvor untersucht hat. warum mein sohn schon geholt würde? er sei groß; ich sei eh schon da und sie hätten grade ein bett frei.. ich bin selber krankenschwester und müßte wissen, was in einem op vor sich geht. aber als ich all die vermummten menschen gesehen habe, bekam ich angst. vor mir stand eine hebamme, die so einen starken akzent hatte, dass ich kein wort verstand,was sie sagte. sie sprach aber auch nicht mit mir, sondern plauderte mit einerkollegin über die nächste pause. hinter mir die narkoseärztin, die schimpfte, weil sie die pda nicht legen konnte. sie herrschte mich an, ich solle die schultern unten halten. dabei wollte ich nur EINMAL tief luft holen; war schweißgebadet und panisch.gott sei dank sah das wohl die hebamme,die ich schon kannte, und löste die vor mir stand ab. ich durfte atmen; der schweiß wurde abgewischt. insgesamt 8x versuchte die ärztin zu spritzen. und dann ging alles ganz schnell: ich hörte sie sagen, dass das keinen sinn macht und nun ne vollnarkose gemacht würde. bevor ich ein ton sagen konnte, lag ich auf dem rücken und wurde an armen und beinen festgeschnallt. die ärztin drückte mir die sauerstoffmaske ins gesicht. ich versuchte mich zu wehren: die maske stank nach plastik; ich fühlte mich so ausgeliefert. man legte mir irgendwann ein bündel mensch in die arme. das soll mein kind sein? das ist 10 monate her. ich liebe mein kind vom ersten augenblick, aber große muttergfühle stellen sich erst jetzt ein. ich fühle mich betrogen: um den ersten schrei; dass ich ihn nicht als erste gesehen habe; ihn nicht begrüßt habe in dieser welt; nicht die erste war, die ihn auf dem arm hatte. ich fühle, als dürfe ich nicht stolz sein, da ich keine natürliche geburt geschafft habe; nicht stillen konnte. am babyblues litt. ich hätte nicht den ärzten glauben sollen, die von einer natürliche geburt abrieten.ich konnte nichts machen was andere schwangere machen, da ich alleine war und viel gearbeitet habe. und nicht mal normal entbinden konnte ich. vielen dank. es tut gut zu wissen, dass ich nicht alleine Kommentar von onlineforummuetter/Nikola Leutgeb: Liebe Maria, danke für den Mut, dass Sie Ihre Geschichte hier niederschreiben. Das was Sie da schildern ist wirklich keine schöne Geburtserfahrung und ich kann verstehen, dass Sie sich betrogen fühlen. Dass Sie sich hier jetzt eintragen ist in jedem Fall ein 1. Schritt auf Ihrem Heilungsweg. Vielleicht suchen Sie sich in Ihrer Nähe einen Gesprächskreis für Kaiserschnitt-Mütter, dann können Sie sich mit anderen Müttern austauschen, die ähnliches erlebt haben - das ist leider gar nicht so selten. Ich wünsche Ihnen jedenfalls, dass Sie Ihren Weg weitergehen.... Alles Liebe Ihre Nikola Leutgeb |
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Nikola Leutgeb/Vertretung von Katrin Mikolitch
Ort: www.nikolaleutgeb.com |
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Liebe Kaiserschnitt-Mütter, wir freuen uns sehr über den regen Austausch untereinander! So soll es sein! Dafür ist dieses Forum!
Liebe Birgit, danke für Ihren Eintrag, eine sehr schöne Idee, von Ihnen das Baderitual!!! Liebe Anja, auch Ihnen DANKE für Ihren Eintrag! Liebe Karin, auch Ihnen vielen Dank für Ihren Eintrag und alles alles Liebe für die weitere Schwangerschaft und die Geburt!!! Ihre Nikola Leutgeb |