Willkommen auf dem Onlineforum für Kaiserschnittmütter
|
zeige Einträge 371 - 380 von 509 Einträgen
|
|
|
steffka
Ort: münchen |
»
Hallo liebe Anonym, und alle anderen Betroffenen,
ja, das klingt, wirklich schlimm, was Ihr erlebt habt und ich kann Deine Gefühle gut nachvollziehen, weil es mir emotional ähnlich geht. Ich selbst kann gerade überhaupt noch nicht gut mit den Schwangerschaften oder auch nicht mit den "Vaginal-gebärenden" in meinem Bekannten- und Freundeskreis umgehen. Das bedauere ich, aber dewegen ziehe ich mich leider auch zurück. Ich selbst empfinde ganz klar Neid und das macht mich selber rasend, denn es ist nicht gerade mein Lieblingsgefühl. Hast Du Dir schon Hilfe geholt? Lösen muss frau das Erlebte für sich zwar selbst, aber mich hat es u.a. erst auf den Gedanken gebracht, dass ich meine Schwangerschaft, da es bei uns so plötzlich und verfrüht losging, innerlich noch nicht abgeschlossen hatte. Das zu erkennen war notwendig um diesen Schritt noch zu gehen. Und ein kleines bisschen ist das zumindest schon besser. Ich weiß selbst, dass das Hadern mit dem Schicksal, sich ungerecht behandelt fühlen etc. nicht konstruktiv für mich ist - aber ändern oder loslassen kann ich es immer nur für kurze Augenblicke, machmal nur für einen Atemzug lang. Ich selbst dachte bisher immer (gerade bin ich im Zweifel) und habe es auch von anderer Seite nahe gelegt bekommen, dass alles im Leben einen Sinn und eine Funktion hat. IST DAS SO? Daher EINE FRAGE AN ALLE: Was denkt Ihr, was ist Eure Lernaufgabe, die Euch das Leben mit Eurem Erlebnis zu lösen aufgibt/ aufgegeben hat? Was habt Ihr gelernt? Was lernt Ihr gerade daraus? Was ist Euer Thema? Danke für Eure Anregungen und gutes Heilen für alle Betroffenen, S. |
|
anonym
|
»
Vielleicht kann jemand weiterhelfen, oder hat ähnliche Schwierigkeiten:
Unser Kaiserschnitterlebnis war lebensgefährlich und mein Wochenbett traumatisch. (Kaiserschnitt Vollnarkose, einen Tag später erneut OP mit Blutkonserven wg. innerer Blutungen, anschl. an´s Bett gefesselt wg. starker Ödeme, Kind erst nach einer Woche nackt gesehen,..) Nun kommt es oft vor, dass ich mich schlecht fühle, wenn andere ihre Schwangerschaft verkünden. z.Z höre ich überall: 5. Monat, 10.Woche, 15. Woche,…Für uns war nie die Rede von einem zweiten Kind, daher weiß ich nicht warum mich das so runterzieht. Ist es Neid, weil andere schwanger sind? Ist es schlechtes Gewissen, weil ich meinem Kind kein Geschwisterchen schenken kann/will? Werde ich einfach nur an meine Narben erinnert und es schmerzt deshalb? Vielleicht hat jemand Erfahrung damit, oder kann mir einen Fragebogen geben, damit ich nicht immer deprimiert sein muss, wenn andere schwanger geworden sind. Ich freue mich über Kommentare und Feedback! |
|
Sabrina
Ort: Weil am Rhein |
»
Hallo Gleichgesinnte,
Mein Keiserschnitt ist nun 15 Monate her und ich leide noch heute sehr darunter. Wenn ich mich anderen Leuten über Geburten unterhalter oder mir im Fernsehen irgendetwas mit Geburten anschaue breche ich richig in Tränen aus. Mein süßer kleiner Sohn und ich hatten nicht den Besten Start. Leider waren seine Herztöne auf dem CTG nicht mehr zuhören. Daraufhin wurde der Oberarzt geholt. Dieser beschloss es muss sofort ein Notkaiserschnitt gemacht weren. Es vergingen vom Ankommen im Krankenhaus bis zum Kaiserschnitt nur 20 Minuten. Leider hatte ich eine Vollnakose und habe die ersten Minuten ( Leider Stunden) meines Sohnes nicht mitbekommen. Das fehlt mir sehr. Da es ihm sehr schlecht ging konnte auch mein Mann ihn nicht sehen. Er kam direkt auf die Neo. Mein Mann durfte dann nach 2 Stunden zu ihm. Ich habe ihn erst nach 7 Stunden sehen dürfen. Mir fehlt einfach diese erste enge Bindung. Leider mußte er auch noch die nächsten 4 Tage zur Überwachung auf er Neo bleiben. Ich habe lange meinem Mann vogehalten das er ihn zuerst gesehen hat. Ich meine das mein Mann auch desahalb einen sehr engen Kontakt zu ihm hat. Ich denke immer hätte ich irgendetwas anderst machen können, dann währe es vielleicht eine normale Geburt gewesen. Mir fehlt dieses erste Gefühl so sehr, dass ich Angst habe das wenn wir noch ein Kind bekommen auf normalem Weg, dass ich zu diesem Kin eine andere, eine engere Bindung haben könnte. Ich liebe meinen Sohn wirklich sehr, aber dass macht mir echt zuschaffen. liebe Grüße |
|
Katrin Mikolitch, Leiterin des Forums
|
»
Liebe Kati,
liebe N., liebe Geschi, liebe Steffka, ich möchte Ihnen hier jetzt eine gemeinsamen Eintrag schreiben. Zur Zeit tragen sich sehr viele wunderbare Kaiserschnittmütter mit Ihren klasse ausführlichen Geburtsgeschichten, dass ich gar nicht hinter her komme allen Müttern einzelnd zu antworten. Erst einmal : herzlichen Dank für das Teilen Ihrer Kaiserschnittgeschichten. Wie schön, dass Sie uns teil haben lassen an Ihren sehr persönlichen und auch sehr bewegenden Geburtsgeschichten. Nutzen Sie die Adressen in der Netzwerkdatei...es ist so heilsam, wenn Sie neben dem Aufschreiben hier im Forum eben auch vor Ort jemanden finden, der Sie persönlich in Ihrer Geschichte begleitet. An Steffka aus München: gerade in München gibt es super Adressen. Ebenfalls war gerade eine wunderbare Hebamme aus Nürnberg in einem Kurs bei mir, die ich empfehlen kann: Christine Maek http://www.maek.de. Sie steht noch nicht auf der Adressenlist. Nürnberg ist ja nicht sooooo weit von Mü. entfernt. Ich wünsche Ihnen eine heilsame Zeit, liebevolle Menschen, die Sie begleiten werden...und ganz viel Mut für Ihren weiteren Weg! Ihre Katrin Mikolitch |
|
steffka
Ort: münchen |
»
4. Teil
Dann kommt mein Mann und ich frage immer wieder: "wo ist mein Baby, wo ist mein Baby?", wie er mir später berichtet. Ich selbst kann mich gar nicht mehr an diese Halbschlafphase berichten. Nur, dass ich immer wieder erschrecke, weil ich keine Bewegungen mehr in meinem Bauch zu spüren kann. Später bringt uns jemand unseren Sohn und legt ihn neben mich, dick eingehüllt in Schlafsack und mit Mützchen ist er und schläft oder ruht und auch ich falle ihn neben mir habend, immer wieder in einen Zustand des Dösens. Mein Mann ist bei uns. Ich weiß nicht wie lange dieser Zustand war. Wir werden gefragt, wie er heißt. Aber ganz ehrlich. In dem Moment habe ich keine Ahnung: Es ist einfach nur unser Sohn. Dann kommt jemand und nimmt uns unseren Sohn wieder weg, mit der Erklärung er müsse überwacht werden - und ich habe keine Kraft dagegen zu widersprechen. Aber er war viel zu kurz bei mir! Dann werde ich auf die Wöchnerinnenstation gebracht und mir wird gesagt, dass sie kein Familienzimmer haben, um das ich gebeten hatte. Ich werde ganz panisch, dass mein Mann jetzt gehen soll - und dann darf er auf einem Stuhl nehmen mir die Nacht verbringen. In dieser Nacht schlafen wir kaum, aber reden auch kaum, er döst und ich bin innerlich noch immer und jetzt voll in Alarmzustand und kann nicht schlafen. Alles in mir erlebt und spielt, das geschehene immer wieder durch, die Bilder der erschrockenen Augen, die Worte kommen mir immer wieder in den Kopf. Und ich vermisse unser Kind. Und hänge am Tropf. Das war der Tag der Geburt! Ein Mittwoch. Ein Neumondtag. 5 Wochen genau vor Termin. Der Morgen danach: Am Morgen dürfen wir ihn eine kleine Weile wiedersehen bis er wieder überwacht wird … und ich erfahre mit Schrecken, dass keine Zeit zur Desinfektion gewesen sei, so dass ich nun seit gestern Nacht schon heftige intravenöse Antibiotika bekäme und deswegen in den nächsten 3 Tagen nicht stillen darf. In mir schreit alles ALARM: Was, nicht stillen!??!! Aber auch jetzt habe ich nicht die innere Kraft dem zu widersprechen... JETZT DANACH: Wir hatten großes Glück im Unglück: Mein Sohn ist trotz Diagnose Nabelschnurvorfall gesund auf diese Welt gekommen und hat sich inzwischen gut hier und bei uns eingelebt. Er war groß und schwer genug, um bei mir in der Klinik zu bleiben, und nach den 4 ersten Tagen haben wir beide es auch geschafft von Fläschchen zurück zum Stillen am Busen zu finden. Darüber bin ich sehr froh und dankbar!! Die andere Seite der Medaille ist die, dass – obwohl inzwischen das Geburtserlebnis mehr als 4 Monate zurückliegt, es für mich noch nicht abgeschlossen ist. ich wünschte, dass alles leicht und positiver zu nehmen, als ich gerade kann. aber statt dessen hadere ich mit dem schicksal, frage mich warum und warum ich es noch nicht einmal "versuchen" durfte, ihn zu gebären, was meine Lernaufgabe dabei ist??? ich bin jetzt nicht mehr diesselbe und weiß noch nicht, wohin ... und wer ich nun bin . |
|
steffka
Ort: münchen |
»
3. Teil
Ab da zog Panik in den Raum ein, die mich langsam auch erfasste, denn ich sah nur noch in erschrockene Gesichter, weit aufgerissene Augen und bekam keine oder kaum Erklärungen auf meine Fragen. Zum Übermaß fand das medizinische Personal in der Hektik nun auch keine Herztöne mehr bei meinem Baby, die aber gerade noch sehr gut gewesen waren. Und dann ging alles ganz schnell: Immer noch mit der Hand in meiner Vagina schoben sie mich in einen anderen Raum, wo tausend technische Geräte rumstanden. Ich begann zu ahnen, dass mir jetzt eine OP bevor stand, aber leider fand niemand die innere Ruhe, mir eine Erklärung zu geben. Mir hätte es gut getan und ich hätte bewusst Abschied von der Schwangerschaft nehmen können, meinem Baby irgendwie Bescheid sagen und auch seelisch besser den Übergang zulassen können. In diesem Raum standen eine Menge Leute rum an der Seite und glotzten mich in ihren teils grünen, teils zivilen Kleidern an bzw. kamen noch fragenden Gesichts reingerannt. Es waren dann wohl zwischen 10-15 Personen. Und ich unten rum nackt, obenrum noch in meinem weißen Sommer-T-Shirt musste mich nun auf allen Vieren noch mit der Hand der Hebamme in meiner Vagina auf den OP-Tisch drehen und landetet dort auch auf allen Vieren. Dann noch mal eine Drehaktion zusammen, bis ich auf dem Rücken lag, dann gab‘s mehr Befehle als Worte: „Beine anstellen“ und „Becken hoch“, und Handwechsel: die der Hebamme raus und die eines kräftigen autoritär wirkenden Mannes rein (vermutlich die des Oberarztes). Es war unangenehm, fast schmerzhaft wie er in meiner Vagina rumdrückte. Gleichzeitig waren andere an mir beschäftigt, den Bauch mit Ultraschall abzuscannen und andere legten mir Kanülen in Arme und Hände oder vielmehr sie versuchten es und mussten mehrere Versuche machen, bis sie eine gute Vene gefunden hatten. Der Anästhisist fragte dann auch noch, was und wann ich das letzte Mal gegessen hätte und ich war schon total benommen. Mein Mann war kurz zuvor viel zu grob rausgeschickt worden und kurz zuvor sehe ich seine Augen und denke nur noch: „Bis wann??? Bis dann??“ Und dann bekomme ich auch schon ein Beatmungsgerät auf Mund und Nase gesetzt und das Gas welches ich einatme raubt mir echt die Luft: Ich denke nur noch: „Hilfe, ich ersticke“ … und dann bin ich schon nicht mehr bei Bewusstsein. PAUSE (In dieser Zeit wurde mein kleiner süßer Sohn geboren.) Irgendwann höre ich Stimmen im Hintergrund und merke eine Bewegung meiner Unterlage. Dann wieder Stillstand. Dann sagt jemand zu mir: „Frau Schwarzack, Sie haben einen ganz süßen kleinen Sohn.“ Und ich registriere ganz gedämpft und betäubt was passiert ist. Noch sind meine Augen geschlossen. Wieder kommt jemand und fragt mich. „Wussten Sie eigentlich dass es eine Beckenendlage war?“ Innerlich stutze ich: „was? das kann gar nicht sein!“ Und kann aber nur den Kopf schütteln ... |
|
steffka
Ort: münchen |
»
2. Teil
Meine Erfahrung: Gerade war ich an jenem wunderbar warmen Sommerspätnachmittag auf meinem Teppich dabei, mich mit leichten Bewegungen und Mantren aus dem Yoga zu verwöhnen, als mit einem Mal ein Schwall Wasser aus mir rausfloß. Ich dachte noch für einen Augenblick: „Anhalten!“ – da das aber nicht ging, ahnte ich, dass es die Fruchtblase gewesen sein muss. Ich war völlig perplex – 5 Wochen vor Termin – es hatte sich gar nichts angekündigt und irgendwie war ich darauf nicht eingestellt. (trotz der 8 Monate Schwangerschaft) Ich hatte frühstens in 3 Wochen damit gerechnet. Was tun? Durchatmen und Telefon holen, ok. Also Anrufe tätigen: Hebamme, Klinik, mein Mann. Meine Hebamme war zwar den genau ersten Tag aus Ihren Ferien zurück, wusste ich vom Eintrag in meinem Kalender, und den kommenden Montag drauf hatten wir sogar einen Termin zusammen, mein Mann, sie und ich, um den Geburtsprozess zu besprechen und uns gemeinsam vorzubereiten, nur leider war sie in jenem Augenblick nicht erreichbar. Also auf alle Fälle die Klinik anrufen. Die hatte ich mir auf Empfehlung – aufgrund der geringen Kaiserschnittraten – „für alle Fälle“ ausgewählt und mich dort gerade vor ca. 1 Woche persönlich angemeldet. Damals dachte ich noch: „hoffentlich betrete ich dieses Gebäude nicht mehr“. Welch Ironie des Schicksals. Die Klinikhebamme fragte mich, wie rum der Kopf liegt und da gab ich ihr meine letzte Auskunft von vor 5 Tagen bei der Gynäkologin: Kopf liegt nach unten und hat auch schon Kontakt mit dem Becken aufgenommen: „Na, dann kommen Sie mal hier vorbei.“, sagte sie mir. Mein Mann – war zum Glück schon auf dem Weg nach Hause und so habe ich ihn erwartet, bin dabei teils nervös rumgelaufen, teils habe ich mich ausgeruht und Mantren gesungen, bis er kam. Dann sind wir los und haben uns gesagt: „ok, dann ziehen wir das eben jetzt so und dort durch“ – ich war zwar nervös aber auch optimistisch, hatte doch eine Bekannte erst vor kurzem ihr Kind auch 5 Wochen vor Termin auf natürlichem Wege in einer Klinik entbunden. Auf der Fahrt mit dem Taxi habe ich die Hand meines Mannes gehalten und tief in meinen Bauch geatmet. Dabei hatte ich immer gut Kontakt zu diesem und damit auch ein gutes verbundenes Gefühl zu meinem Baby, von dem ich noch nicht wusste, was es wird. Selbst bin ich ohne Wehen in die Klinik reingelaufen, nur ab und an wurde der Bauch mal auf der Fahrt hart, aber eher so wie auch während der Schwangerschaft, noch unbedeutend und schmerzfrei. In der Gynäkologie angekommen legte ich mich hin und kam erst mal ans CTG – das war unauffällig, denn niemand reagierte irgendwie, bis die Hebamme vom Telefon kam und sagte, dass sie mich jetzt auch mal vaginal untersuche. Und dabei wurde sie unglaublich erst und drückte mit der freien Hand einen rot leuchtenden Notschalter. Das einzige, was ich hörte, war von der Hebamme die Auskunft zu eine |
|
steffka
Ort: münchen |
»
Hallo,
ich möchte gern meine Geburtserfahrung und das Davor und das Danach mit Euch teilen und freue mich über Eure Gedanken und Worte und Anregungen, um ein Stück weiter zu kommen und mehr zu heilen. Danke und hier meine Erfahrung: DAVOR: Es war meine erste Schwangerschaft und es war eine gute Schwangerschaft. Die Werte der Vorsorgeuntersuchungen waren immer gut, mir selbst ging es gut, bis auf etwas Übelkeit am Anfang und eine große Müdigkeit, die immer mal aufkam. Ich war viel langsamer als vorher, aber das habe ich auch genossen und mich darauf gut einlassen können. Ich hatte viele Ideen zum Thema Geburt und vor allem große Lust auf ein natürliches Erleben. Vor den eigentlichen Geburtsschmerzen hatte ich nur wenig Sorge, denn ich war davon überzeugt, diese mit meinen Atem-, Yoga- und Meditationserfahrungen gut auffangen zu können. Und mich darauf einlassen. In meiner Vorstellung sah ich mich in den Räumen der Hebammenpraxis Wehen wegatmen und mich in diese Erfahrung begeben. Irgendwie war ich total davon überzeugt, dass alles gut wird. Und um Klinische Geburtsberichte, klinisches Wissen oder etc. habe ich mich nicht gekümmert. „Das brauchen andere, ich nicht“ – dachte ich (in meinem Übermut). Und dann kam es doch anders … |
|
Geschi
Ort: westerstede |
»
ich hatte wehen bis ich komplett eröffnet war und dann auch erst presswehen aber dann wurde es immer weniger mit den wehen und das trotz wehentropf. dann wurde bei meinem baby aus dem kopf blut abgenommen in der zeit bekam ich schon antithrombosestrümpfe angezogen und dann war klar das ich einen kaiserschnitt bekommen sollte. alles ging ganz schnellich musste mir ein op hemd anziehen, von der liege in ein bett wechseln dort bekam ich einen katheter gelegt und einen wehenhemmer gespritzt wovon ich total angefangen habe zu zittern. ich durfte mich nicht mal von meinem freund verabschieden. dann wurde ich schnell in den op geschoben und musste dort auf den op tisch klettern (gar nicht so leicht wenn man so zittert und mit dem dicken bauch)
auf der liege wurde ich festgebunden und in den saal geschoben, abgedeckt desinfiziert und dann bekam ich die vollnarkose. als ich aufgewacht bin war ich ganz alleine au der intensiv. es dauerte eine gefühlte ewigkeit bis eine schwester kam, sie gab mir etwas gegen schmerzen und sagte mir dsa es meinem baby gut geht. es dauerte noch ungefähr eine stunde bis sie mich zurück in den kreisssaal brachte. dort sah ich endlich mein baby. komplett angezogen, ich konnte mich nicht mal richtig freuen. die hebamme versuchte einmal ganz kurz milena anzlegen aber es klappte nicht und sie hatte auch keine lust. nach 5 minuten schob sie mich auf die station und mein freund musste nach hause weil es nachts war und in dem zimmer lag schon eine andere frau. ich hatte starke schmerzen und ich konnte mein baby nicht aus seinembett nehmen aber die kleine schlief auch die ganze zeit. die ganze zeit dachte ich, dass das mit dem stillen schon klappen wird und bin auch mit dem gedanken entlassen worden aber die ganze zeit hatte ich das gefühl das mein kind nicht richtig satt wird. nach 6 tagen habe ich angefangen zuzufüttern und endlich war milena auch mal ruhig. ich habe 3 monate das an milch abgepumpt was ich hatte aber es war nie mehr als 50ml und jetzt bekommt sie nur noch flaschennahrung. das zu akzeptieren fällt mir immer noch total schwer. |
|
N.
Ort: Hessen |
»
In der Zwischenzeit kommt es nur manchmal hoch, aber ich habe einen sehr verständnisvollen Mann, mit dem ich es immer besprechen kann. In nächster Zeit brauche ich wohl erstmal keine Op, weil ich schon Panik davor hätte. Ich bin mir auch noch nicht sicher, ob ich ein 2. Kind möchte. Davor müßte ich das Thema wohl wirklich nochmal bearbeiten. Aber jetzt geniesse ich erstmal die Zeit mit der kleinen Maus und lass mir Zeit, alle Dinge zu verarbeiten. Stressige Gedanken ist das letzte, was ich jetzt brauche.
Gelassenheit, Ruhe und Zuversicht wünsche ich allen KS- Müttern. |