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Umsherin
Ort: Hochdonn
» 29.Dezember 2011 um 17:20Uhr «
Ich habe drei KS.
2005 nach Einleitung mit Tabletten und 36 Stunden Wehen. Das Kind drehte den Kopf nicht ein und die Herztöne gingen dann zum Schluß runter. Die Qual meinerseits im Kreissaal und mit der Hebamme laß ich mal weg.
2006 dann der zweite KS weil das Kind sich nicht vom Schambein runterbewegte und sehr groß war. 4500g, 55cm.
2010 dann der dritte KS weil man mir mitteilte das es keine andere Lösung gebe weil eben zwei KS vorrausgegangen waren.
Nun bin ich wieder Schwanger und hab keine Lust auf das Gerede der Ärzte. Gehe nicht zum Arzt und werde mich erstmal nur von der Hebamme betreuen lassen.
Ich bin immer noch der Meinung das ich es natürlich versuchen möchte. Leider werden einem ja dann gleich die schlimmsten Dinge ausgemalt. Mich nervt das.
Ich hatte keine Probleme nach den KS und die Narbe ist jedesmal super verheilt und kaum zu sehen. Ich hab nur keine Lust mehr auf dieses Ausgeliefert sein und über den Kopf hinweg bestimmt. Ich bin kein kleines Kind und vertraue meinem Körper.
Ich bin der Meinung das ich den größten Fehler gemacht habe als ich die Geburt habe einleiten lassen.
Leider gibt es wohl hier keine Klinik in der Nähe, die mich nehmen würde bei einer natürlichen Geburt.
Ich werde mich meinem Schicksal wohl mal wieder ergeben müssen.
Kommentar von Katrin Mikolitch, Leiterin des Forums: Liebe Umsherin,
ich finde schon, dass Sie auch mit einem weiteren Kaiserschnitt gut für sich sorgen können. Man kann auch einen Kaiserschnitt gut planen und ein sehr schönes tiefes Geburtserlebnis erfahren. Dazu wäre es gut, wenn Sie von einer lieben Fachfrau dazu begleitet werden. Man kann doch so viele Dinge vorher besprechen. Das Baby bleibt im OP bei der Mutter. Es gibt keine Trennung. Oder eine Freundin kommt mit in den OP. Oder sie singen uund tönen dabei oder viel besser das, was Ihnen vollkommen entspricht. Das kann man sehr gut in der Schwangerschaft vorbereiten. Krankenhauswahl etc. Fragen SIe dazu einmal Ihre Hebammen oder einen von der Beraterliste. Alles Gute für Ihre weitere Schwangerschaft!
Julia
» 29.Dezember 2011 um 00:28Uhr «
Liebe Birte und liebe Melanie,

ich habe eure Einträge gelesen und musste fast wieder weinen.
Ich möchte euch eine feste Umarmung schicken!!!

Ich habe mir Hilfe aus dem Netzwerk hier geholt und ich denke ich bin auf einem guten Weg. Also nur Mut!

Melanie, Alles Liebe für deine Tochter!!!! Vielleicht schreibst du ja mal, was ihr unternehmt , bzw. was sich ergeben hat mit dem Vorschlag.
Melanie
Ort: München
» 25.Dezember 2011 um 20:03Uhr «
Liebe Katrin,
herzlichen Dank für ihre liebe Antwort.
Momentan gehe ich mit meiner Tochter noch den eher "schulmedizinischen" Weg (bin aber kein Freund von sowas). Ich war mit ihr bei einer Psychologin. Es besteht der Verdracht auf frühkindlichen Autismus. Die Kleine macht den halebn Tag stereotypische Bewegungen (schaukelt auf den Knien herum) spricht mit ihren 2 Jahren noch kein einziges Wort und ist mit vielen Dingen sehr hilflos, da sie es nicht schafft kontakt zu uns oder anderen Menschen herzustellen.
Sie nimmt uns kaum wahr. Stundenlang spielt sie mit ein und demselben Spielzeug usw. Ab Januar bekommt sie frühförderung für Logopädie und Sprachanbahnung.

Zu einem Spezialisten für das Kaiserschnitttrauma würde ich sehr gerne mit ihr gehen, habe auf dieser Homepage auch schon Adressen in München gefunden. Wenn sie mir allerdings jemand Bestimmten empfehlen könnten, würde ich mich sehr freuen.

Frohe Weihnachten
Melanie!
Kommentar von Katrin Mikolitch, Leiterin des Forums: Liebe Melanie,
gerne empfehle ich Ihnen jemanden: Ich würde an Ihrer Stelle zu Franz Renggli in Basel gehen. Das ist nicht so arg weit weg von München. Da können/sollten Sie auch als Familie hingehen oder in Absprache mit Ihm: Sie und Ihre Tochte gemeinsam oder ggf. Sie alleine. Das würde ich jedoch in einem Gespräch mit Ihm klären. Bestellen Sie ihm viele liebe Grüße von mir. In München selber würde ich Ihnen intuitiv jetzt erst einmal keinen empfehlen. Aus meiner Sicht braucht es einen sehr weiten Blick auf Ihre Geschichte und das kann Franz sehr gut.
Ist das so stimmig für SIe?
Liebe Grüße und auch einen guten Rutsch!
Birte
Ort: 23570
» 20.Dezember 2011 um 19:44Uhr «
Vielen, vielen Dank für ihre überaus schnelle Antwort.
Könnten sie mir jemanden in meiner Nähe empfehlen?
Vielleicht nicht unbedingt eine Hebamme, da ich damit überaus schlechte Erfahrungen gemacht habe.
Sie haben recht, vielleicht ist jetzt der Zeitpunkt um zurück zu blicken und abzuschliessen.
Ich weiß mittlerweile für mich, dass ich dieses "Trauma" erst verstehen muss, bevor wir uns an ein zweites Kind wagen sollten.
Lieben Gruß
Kommentar von Katrin Mikolitch, Leiterin des Forums: Liebe Birte,
haben Sie einmal auf die Beratungsadressenliste geschaut? In HH oder Bargteheide z.B. ist jemand. Viresha Bloemeke kann ich empfehlen.Sie ist zwar Hebamme, hat jedoch eine Spezialisierung auf Traumatherapie.
Frau Milizia kenne ich nicht persönlich, da müßten Sie selber Kontakt machen und nach Stimmigkeit schauen, ob sie passend ist für Sie. Wenn Sie niemanden finden, können wir auch noch einmal sprechen und schauen wer oder was passend sein könnte für Sie.
Liebe Grüße!
Birte
Ort: Lübeck
» 20.Dezember 2011 um 00:44Uhr «
Auch wenn diese Erlebnisse körperlich wohl wirklich "nur" eine Narbe hinterlassen haben, merke ich momentan, dass die seelischen Folgen wohl doch ungleich größer sind.
Mein Arzt, dem ich nach wie vor sehr vertraue, hat mir nach dieser Geburt bereits mitgeteilt, dass in meinem Fall aus körperlichen/medizinischen Gründen auch ein eventuell zweites Kind nur per Kaiserschnitt auf die Welt kommen könnte.
Das war damals alles so weit weg, nun, da wir an ein zweites Kind denken, holt mich das alles wieder ein.
So massiv, wie ich es nie erwartet hätte.
Vielleicht liegt der Fall bei mir etwas anders...ab der OP war eigentlich alles in Ordnung, ich habe meinen Sohn sofort gesehen, hatte wundervolle erste Tage mit Kind und Mann im Familienzimmer und hatte auch nie das Gefühl, dass mir irgendwas fehlt.
Ich habe einfach nur panische Angst vor einem zweiten Kaiserschnitt, vor diesem Ausgeliefertsein am meisten, und was, wenn doch etwas schiefgeht. Denn es ist und bleibt ja doch eine schwere OP mit allen Risiken.
Leider führt diese Angst schon dazu, dass ich überlege mich ernsthaft gegen ein zweites Kind zu entscheiden.
Ich weiß einfach überhaupt nicht weiter.
Mein Mann bemüht sich zwar sehr mich und meine Ängste ztu verstehen, aber es hilft mir einfach nicht weiter.
Vielleicht können sie mir weiterhelfen?????
Kommentar von Katrin Mikolitch, Leiterin des Forums: Liebe Birte,
das was Sie beschreiben , kann ich sehr gut nachfühlen. Es ergeht übrigens vielen Müttern so, wie Ihnen, dass Sie erst bei dem Gedanken an eine erneute Schwangerschaft oder während der zweiten Schwangerschaft an Ihr Geburtstrauma oder die Gefühle, die damit verbunden sind, spüren oder stoßen. Das ist jedoch ein sehr gutes Zeichen, weil für mich das bedeutet, dass Sie und Ihre Geschichte, Ihr Trauma jetzt heilen möchte. Das ist nicht nbedingt ein einfacher Weg, gelingt aber oft sehr sehr gut. Sie haben jetzt die Chance zu heilen....
Die Ängste sind nachvollziehbar und mit einer guten Fachfrau können Sie das gut hinkriegen....
Was kann ich für Sie tun?
Alles Gute für Sie,
Katrin Mikolitch
Birte
Ort: Lübeck
» 20.Dezember 2011 um 00:33Uhr «
Hallo,
nun bin ich also auf dieses Forum getroffen und habe mich in sooo vielen Einträgen wiedergefunden. Vielleicht hilft es mir weiter, meine Geschichte zu erzählen.
Unser Sohn ist nun 2,5 Jahre alt und mir war eigentlich nie klar, was für ein Problem ich mit dem Kaiserschnitt hatte/habe. Seit kurzem versuchen wir ein zweites Kind zu bekommen und seitdem nehmen die Gedanken mit jedem Tag mehr die Überhand.
Zu meinen Erfahrungen:
Ich hatte eine wunderbare Schwangerschaft. 40 Wochen lief alles wie im Bilderbuch, ich war sportlich fit bis zum Schluss und dachte mir, die Geburt würde genauso unkompliziert ablaufen. Rein ins Krankenhaus, Kind kriegen und am besten am gleichen Tag wieder nach hause.
Pustekuchen. Irgenwann wir ich 10 Tage drüber, dann 12, dann 14 dann sollten wir Montag morgen im Krankenhaus zur Einleitung antanzen.Wir hatten ein wunderschönes Familienzimmer, gute Laune und freuten uns auf das kommende Ereignis. Dann folgten Tabletten, ewiges CTG schreiben, abtasten, nichts passierte. Nachmittags erneut Tabletten, Dienstag morgen wieder, nichts passiert. Mein Arzt fängt an sich zu wundern, die Menge zur Einleitung sei schon grenzwertig. Mittags sagt er, wenn bis abends nichts passiert, machen wir nen Kaiserschnitt. War für mich ziemlich weit weg, obwohl ich immer noch Null Wehentätigkeit hatte. Um 16 Uhr platzt meine Fruchtblase und meine Hebamme überredet den Arzt, mit dem Kaiserschnitt bis Mittwoch morgen zu warten. Nachts ging es dann los, jede Minute Wehen, ich dachte wirklich ich sterbe, irgendwann hat mein Mann mich in den Kreißsaal zur wachhabenden Hebamme geschleift, weil es nicht mehr zu aushalten war. Ich konnte vor Schmerzen schon nicht mehr klar denken. Die meinte aber nur, das wären nur Kontraktionen durch die vielen Tabletten, auf den Muttermund und die Geburt hätten sie Null Auswirkungen. Dann hat sie gesagt, ausser Valium geben könnte sie da jetzt auch nichts machen, wir sollten zurück ins Zimmer und schlafen. Erst wirkte die Valium, dann haben wir nur noch 8 Uhr morgens abgewartet und sind in den Kreißsaal. Ich konnte da schon nicht mehr klar denken und hab nur gewimmert, macht was, dass das aufhört, meinetwegen auch nen Kaiserschnitt. Als mein Arzt kam, strahlte ihn die Hebamme an und meinte jetzt noch an den Tropf, dann wird das schon noch. Er guckte kurz aufs CTG, wurde sher ernst und meinte, sofort Kaiserschnitt, die Herztöne des Kindes wären extrem schlecht. Da waren kurz die Schmerzen vergessen und ich dachte, ich sterbe vor Angst um das Kind. Dann das volle Programm in 5 Minuten, unterschreiben, ausziehen lassen, rasieren, PDA. Ich hab das nur noch geschehen lassen und fühlte mich sooo ausgeliefert. Dann ging alles ganz schnell.
Allerdings muss ich sagen, dass danach auch wirklich alles gut war. Ich hatte kaum Schmerzen, bin schnell wieder aufgestanden und bin nach 4 schönen Tagen im Familienzimmer nach hause.
Melanie
Ort: München
» 08.Dezember 2011 um 09:16Uhr «
Das Ende von alldem ist nun, dass meine Tocxhter unter schweren seelischen Störungen leidet, das Kaiserschnittrauma lässt sie in ihrer eigenen Welt vor sich hindümpeln, ein trauriger Anblick.

Im Oktober kam nun noch mein Sohn zur Welt. Ich mied alle KRankenhäuser und ging ins Geburtshaus. Und siehe da ich durfe eine natürlich Geburt erleben sogar ganz ohne jedes Schmerzmittel. Ich war stolz wie Bolle und sehr dankbar...

Melanie!
Kommentar von Katrin Mikolitch, Leiterin des Forums: Liebe Melanie,
vielen Dank für Ihre berührende Geburtsgeschichte. Und ich freue mich für Sie mit, dass Sie dann bei Ihrem Sohn eine stimmige Geburt hatten.
Was mich noch beschäftigt: haben Si emit Ihrer Tochter eine Traumatherapie gemacht? Ich kenne einen sehr guten Therapeuten in Basel, der in solchen Fällen sehr sehr heilsam wäre. Vielleicht mögen Sie sich noch einmal melden deswegen.
Was zeigt Ihre Tochter denn für Symptome? Alles Liebe und Gute,
Katrin Mikolitch
Melanie
Ort: München
» 08.Dezember 2011 um 09:14Uhr «
Fortsetzung...

Dann klärte sie mich noch mündlich über die Risiken einer PDA auf "Möglicherweise folge eine Querschnittslähmung" Ich war schockiert. In diesem Augenblick fühlte ich mich maßlos überfordert und wie in einem Käfig aus dem es kein entrinnen gab.

Was sollte ich tun? Die Scherzen war ich der MEinung nicht mehr ertragen zu können, aber eine Lähmung riskieren, ich brach in Tränen aus.

Währenddessen flüsterte die Hebamme der Ärztin zu dass ich mich doch nicht so anstellen solle, es gäbe noch andere Gebährende hier um die man sich zu kümmern hätte, und die meinte ich hätte das nicht gehört...


Ich ließ mich dann auf die PDA ein mit Angst im Bauch. Unter Wehen hatten mich 4 Personen am Wickel. Die Ärztin hielt den Whenschreiber fest, die Hebamme den CTG Schreiber, die Schwester drückte mich herunter und die Anästesistin legte die PDA.
Dann hat sie sich noch verstochen und musste ein zweites mal ansetzen...

Als das alles überstanden war, kam die angenehmste ZEit dieser Geburt. Die Schmerzen vergingen, mir wurde es um die Gebärmutter herrum entlich wieder warm und ich schlummerte etwas ein.

Es war nun inzwischen Morgens gegen 7 Uhr die Hebamme untersuchte mich und sagte mir die Chancen für eine NAtürlich Geburt stünden momentan noch sehr gut. Obwohl ich inzwischen eine dritte Nadel bekommen hatte, Wehentropf...
Kurze zweit später tanzen Ärztin und Hebamme ums CTG herum und tuschelten vor sich hin.

Die Ärztin frage mich (ich bin Astrologin) die wie Sterne wohl um 9 Uhr für eine Geburt stünden....
Ich war verwirrt. Sie meinte auf einmal das Kind hinge och viel zu hoch, die Blasensprung wäre schon viel zu lange her und es würde nicht mehr rechtzeitig funktionieren mit einer natürlichen Geburt.

Ich hab gedacht ich höre schlecht. Sie sagte dann ich könne mich entscheiden, entweder ich unterschreibe die Einverständniserklärung oder sie mach um 11 Uhr einen Notkaiserschnitt aus mir ob ich wolle oder nicht.

Um wenigstens noch meine Entscheidungsgewalt zu behalten, unterschrieb ich für den Kaiserschnitt. Wenigstens auf meinen Mann haben sie noch gewartet und dann gings in den OP Saal.

Der Kaiserschnitt war unerträglich für mich, ich konnte nicht mehr liegen, war jedoch angebunden und konnte mich nicht rühren, musste ausharren. Es zerrte und zupfte an mir. Mein ganzer Körper reagierte mit unkontrolliertem Zucken. Es war schrecklich.

Erleichternd war dewr Moment als sie mein Kleines Mädchen eingepackt vor mein Gesicht legen, denn ich erkannte in ihrem Gesicht ihren Papa und konnte sie somit zweifelsfrei als meine Tochter annehmen.

Allerdings kam der ganze Betrug ans Tageslicht als ich genäht wurde. Es hieße ja meine Kleine liege noch zu hoch und käme nicht mehr rechtzeitig. JEdoch sagte auf einmal die OP Schwester zu mir: "Ihre Kleine hat sich aber angestregt da raus zu kommen, die stecke schon ganz tief unten im BEcken drin."... Ich hab gedacht mir fallen die Ohren ab, aber für Protest war ich zu schwach.
Melanie
Ort: München
» 08.Dezember 2011 um 09:00Uhr «
Ich habe mich entschlossen heute über meinen Kaiserschnitt zu schreiben.

Es war der 28.11.09. 5 Tage über Geburtstermin. Ich war gegen 12:30 zur Vorsorgeuntersuchung im KRankenhaus.
Am Abend zuvor hatte ich einen leichten, aber auffälligen Flüssigkeitsabgang und war mir nicht sicher, ob es Fruchtwasser war.
Die Ärztin machte einen Lakmustest und meinte. "Da brauch ich sie garnicht mehr zu untersuchen, die Sache ist klar. Sie bleiben hier und wir leiten ein!"
Ich bekam Tabletten für die Einleitung und zusätzlich noch einen Antibiotika Tropf. Es hieße ich hätte den Abend zuvor einen Blasensprung gehabt (was ich irgendwie nicht glauben konnte)

Der Nachmittag verging. Mein Mann wurde erstmal heimgeschickt "Sie können erstmal nach HAuse fahren, es lohnt sich nicht dass sie die ganze Zeit hier warten".
Der Abend kam es wurde dunkel und ich war im Kreissaal völlig allein und hing am CTG Schreiber.

Die Schmerzen wurden schlimmer, mir wurde es übel. Ich hig am Schreiber und hatte kein Gefäß. Mitten im Raum erbrach ich mich auf den Boden. Die Hebamme schaute kurz rein, verschwand aber ohne mir zu helfen gleich wieder "Ich komme gleich zu Ihnen..."
und ich stand da in meiner Lache...

Die Scherzen waren befremdlich, so hatte ich mir die heiligen Wehen nicht vorgestellet, diese Schmerzen waren nicht meine.
Es war als würde eine fremdartige Eisenklinge eine Gebärmutter zusammendrücken und mein Baby zwingen jetzt unbedingt da raus zu müssen.
Die Eröffnungsphase gestaltete sich schwierig und langatmig, ich kopnnte mich in keine Wehe einlassen, es war nur schrecklich.

Der schönste Augenblick kam dann in der BAdewanne, es war leichter zu ertragen, es duftete nach Lemongras und ich fühlte mich geborgen, aber selbst in die Wanne hing iach am CTG Schreiber...
NAch einer Weile frage ich, ob man mir heißes Wasser nachlaufen lassen könnte. Man sagte mir "Das wäre hier technisch leider nicht möglich" und wenn es mir zu kalt würde solle ich aus bder Wanne rauskommen...

Ein schrecklicher Moment aus dem Wasser zu steigen, mir wars so kalt... die Eisenklaue war wieder da.
Nun saß ich auf dem KRaisbett, rumlaufen war leider nicht drin, da man der meinung war bei mir pausenlos CTG schreiben zu müssen. NAch einem sehr unangenehmen Einlauf war ich dann extrem am jammern und wimmern.

NAchts gegen 0 Uhr bat ioch dann entgegen meiner Überzeugungen um eine PDA.
An dieser Stelle war ich breits von mir selbst entteuscht.
Ich Anästesistin kam und ich sollte einen schreibs lesen über die möglichen Gefahren einer PDA und es dann unterschreiben, ich konnte gar keine Buchstaben mehr erkennen...

Mit letzter Kraft unterschrieb ich den Wisch und die Anästhesistin fuhr mich an "Ich hab ihnen doch gesagt sie sollen das Unterschreiben!! Hier steht ja nur das Datum!" OFfensichtlich hatte ich so geschmiert, dass meine Unterschrift wie ein Datum aussah... Mir gings echt schlecht.

Fortsetzung folgt...
Sandra
» 30.November 2011 um 14:03Uhr «
Hallo zusammen
Vor ein paar monaten schrieb ich hier das erste mal.
Was unheimlich gut tat.
Mein sohn ist jetzt 14 monate- und ich stark genug mit hilfe
Meinen kaiserschnitt zu verarbeiten
Ich habe in der liste eine helfende hand in meiner nähe gefunden.
Ich bin so dankbar dafür auch wenn ich erst am anfang stehe habe ich bereits die ersten schritte in die richtige richtung gemacht
Ich wünsche allen hier dass sie ebenfalls an den punkt kommen hilfe zu zu lassen!!!
Ich hätte nie gedacht dass ich mich so frei von dem erlebten machen kann dass ich bereit bin es an zu nehmen!!!

Alles liebe euch
Danke dass es diese seite gibt
Kommentar von Katrin Mikolitch, Leiterin des Forums: Liebe Sandra,
Ihnen vielen lieben Dank für Ihre Worte. Es ist sicherlich ermutigend und heilsam für die anderen Frauen hier im Forum, dies so zu hören -dass eine gute Unterstützung eine wirkliche Hilfe sein kann. Heilung kann imm erstattfinden, wenn man den Weg, der durchaus auch beschwerlich sein kann, geht.
Herzliche Grüße!
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