Willkommen auf dem Onlineforum für Kaiserschnittmütter
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Antje
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nichts mehr als eine natürliche Geburt, vor 4 Wochen war der Wunsch auch noch sehr groß, dass er doch in meinen Bauch zurück könnte und wir es nochmal probieren. Ich bin neidisch auf alle die eine Spontangeburt haben (können) und habe das Gefühl nicht genug getan zu haben, damit wir das auch hätten erleben können.
Auf meinen Wunsch fand jetzt ein Nachgespräch zum Geburtsverlauf statt. Ich hatte das Gefühl, dass mir so viel vom Geburtsverlauf fehlt. Dieses Gespräch hat mich innerlich nun wieder so aufgewühlt, dass ich wieder am Punkt von vor 4 Wochen bin und damit unendlich traurig. Die Einleitung der Geburt stelle ich nicht in Frage, da nach der Entbindung die Leberwerte weiter angestiegen waren und dies sicherlich die richtige Entscheidung war nicht noch weiter abzuwarten. Auch die Notwendigkeit des Kaiserschnittes zum Wohle des Kindes nicht. Trotzdem bleibt einfach die Leere und Traurigkeit über das "Normalste" der Welt und es nicht geschafft/erlebt zu haben. Und dass diese Tränen bei den meisten auf Unverständnis treffen, immer dieses ABER du hast doch ein gesundes Kind. Ich bin dankbar dafür ABER ich habe trotzdem diese Gefühle und weiß nicht wohin damit… Falls Nadin hier nochmal liest, wir sind fast Nachbarn, ich wünsche dir, dass dir dein Wunsch erfüllt wird! Und auch allen anderen Kaiserschnittmüttern, dass unsere Seelennarbe irgendwann heilt… |
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Antje
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Hallo Frau Mikolitch,
ich finde es toll, dass Sie dieses Forum führen und auch auf die einzelnen Beiträge eingehen. Für mich ist dies momentan die einzige Möglichkeit die ich sehe meine Geschichte zu erzählen und zu fühlen, dass sie auch bei jemandem "ankommt" der versteht. In Ihrer Beratungsliste ist für meinen PLZ Bereich (07) und Umgebung leider kein Beratungsangebot eingetragen, Frau Altmann aus Weimar bietet derzeit keine Kurse/Beratungen an (siehe Homepage). Meine Schwangerschaft verlief ohne Probleme, vielmehr könnte man auch von einer Traumschwangerschaft sprechen. Leider entwickelte ich zum Ende hin erhöhten Blutdruck, der dann beim 2. Aufenthalt im Krankenhaus auch mit Medikamenten eingestellt wurde. Weiterhin wurde zu diesem Zeitpunkt festgestellt, dass die Leberwerte etwas Beobachtung bedürfen. Ich wurde in die ambulante Kontrolle entlassen, fand mich jedoch nach einer Woche und damit 2 Wochen vor VET wieder im Krankenhaus ein, da die Leberwerte nun leicht über dem Normbereich lagen. Die Werte wurden im Krankenhaus 3 Tage beobachtet, sie waren nicht so auffällig, dass akuter Handlungsbedarf bestand. Um nichts zu riskieren (wegen evt. Gestose/HELLP) und da der Körper ja nun wiederholt signalisierte, dass er mit der Schwangerschaft nicht mehr klar kommt, wurde dann die Geburt eingeleitet. Ich war sehr froh, dass ich es auf "natürlichem" Weg probieren kann. Der Wehencocktail schlug nicht an, so dass mit Tabletten eingeleitet wurde. Es kam noch am gleichen Tag zum vorzeitigen Blasensprung und mit diesem begannen auch die für mich spürbaren Wehen. Nach ca. 5,5 Stunden war der Muttermund vollständig eröffnet. Es hieß, dass ich bald (30-45min) mein Kind im Arm halten würde. Leider stellte sich zu diesem Zeitpunkt dann der Geburtsstillstand ein, da er nicht weiter runter rutschte und auch die Wehen nicht mehr so stark waren wie vorher. Zusätzlich wurden die Herztöne während der Wehe immer schlecht. Mit Sauerstoff und Lagewechsel wurde 2 Stunden lang versucht, die Geburt voranzutreiben. Leider erfolglos, so dass entschieden wurde einen Kaiserschnitt vorzunehmen. Die Vorbereitungen dazu habe ich über mich ergehen lassen, habe innerlich abgeschaltet um nicht in totale Panik zu verfallen. Es war meine erste OP. Ich hatte wahnsinnige Angst. Als ich wieder aus der Vollnarkose erwachte wusste ich erst einmal nicht wo ich bin und was geschehen war. Plötzlich fiel mir ein, dass ich doch schwanger gewesen bin und dann auch, dass ich im Kreissaal war. Ich wurde in den Kreissaal zurückgeschoben, dort saß mein Mann und zeigte mir unseren Sohn. Ich war jedoch noch ziemlich benebelt. Nach 1-1,5 Stunden auf Station haben wir ihn dann wieder bekommen. Es war auch der Zeitpunkt wo ich meinen Mann losschicken wollte, damit er ihn nochmal holt, wenn das möglich wäre. Die ersten Tage war für mich alles gut, ich hatte Frieden mit dem Kaiserschnitt, Hauptsache beide sind gesund. Und plötzlich zerbrach ich daran und wünsche mir |
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Katrin Mikolitch
Ort: Düsseldorf |
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Es ist wichtig - insbsondere bei einer neuen Schwangerschaft den eigenen Heilungswunsch nicht in die erneute Schwangerschaft oder Geburt zu legen. Alle Hoffnungen - sozusagen im voraus auf die erneute, dann heilsamere Geburt zu legen, ist schwierig. So kann diese Erwartung, wenn die eigenen Themen und Traumata nicht gelöst sind, sich wiederholen. Es muss nicht, aber es kann. So ist Heilung im Jetzt wichtig. Jetzt kann man die schwierige Geburt aufarbeiten und heilen. Vor allem dann, wenn eine erneute Schwangerschaft ansteht. Jetzt ist der Zeitpunkt und nicht "ausgelagert" in der Zukunft. So nutzen Sie die Zeit, um jetzt zu heilen. Dann sind Sie für alle zukünftigen Ergeignisse, alle zukünftigen Geburten ganz frei....
Denken Sie einmal darüber nach, wie das wäre: ganz frei und offen zu sein für all' das, was kommen möchte. Alles Liebe und Gute.... : - ) |
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Tana
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Hallo,
die Geburtsgeschichten anderer Frauen werfen mich immer wieder völlig aus der Bahn... als wäre es erst gestern gewesen, nein gar nicht mal - ich bin dann tagelang wieder mitten drin, todtraurig & kann mich kaum mehr beruhigen, auch auf nichts mehr konzentrieren. Besonders wenn es "positive" Geburtserlebnisse sind. wieso kann ich mich nicht mal für andere Frauen freuen?! Bin ich wirklich so egoistisch? Ich wünsche doch niemandem ein schlechtes Erlebnis, niemals. Aber ich kann mich über das Glück der anderen auch einfach nicht mehr freuen. Das ist mir verloren gegangen. Auf Vorfreude im allgemeinen - immer ist ein "ja aber" dabei. Es ist mit diesem einem Mal so viel kaputt gegangen... wie soll man das seinem Kind mal erklären? Soll man das überhaupt? Ich kann ihn doch nicht belügen. Aber die Wahrheit sagen geht so ja auch nicht. Gestern abend kam das Kind einer Freundin in nur 2 Stunden rucki zucki zur Welt. Ich bin selbst wieder im 4. Monat schwanger und habe furchtbare Angst. Ich will die Story gar nicht hören, aber auch wenn man nicht fragt bekommt man sie von frisch gebackenen Eltern eigentlich immer auf die Nase gedrückt. (Wieso eigentlich?!) Naja, auf jeden Fall erhöht sich mit solchen "Heldenstorys" bei mir immer der Druck, als müsste ich das auch so super schaffen..... aber wie denn nur? Ich weiß einfach nicht was ich tun soll, damit es diesmal klappt. Ich weiß auch nicht. Und was kann man bitte tun, um sich endlich wieder ehrlich mit anderen freuen zu können?! Mein erster KS ist inzwischen 3 Jahre her & trotzdem vergeht dieses fürchterliche Gefühl niemals & sobald ein neues Kind zur Welt kommt - egal ob ich die Familie kenne oder nur erzählt bekomme - ich bin tagelang wieder wie blockiert. Wann hört das auf? Ich kann das nicht mehr ertragen. ich will auch wieder glücklich sein. Jetzt hab ich aber ganz schön gejammert, was? Sorry. Kommentar von Katrin Mikolitch, Leiterin des Forums: Liebe Tana, es hört sich für mich so an, als ob Sie Ihr Erlebniss nicht integriert haben. Und das spricht für die Heftigkeit Ihrer Erfahrung. Ich möchte Ihnen Mut machen: wenn Sie sich professionelle Hilfe suchen, dann kann man die traumatisch erfahrene Geburt sehr gut integrieren und heilen. Alleine ist das oft nicht oder nur schwierig möglich. Warum holen Sie sich nicht gute Hilfe? Haben Sie einmal in den Netzwerkadressen geschaut? Und jammern dürfen Sie hier! : - ) So sehr Sie das brauchen, wobei ich das nicht jammern nennen würde, da ich Ihre Gefühle, Ihr Schmerz und Ihre Verzweifelung gut nachfühlen kann. Kann ich etwas für Sie tun? |
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Sarah
Ort: Dortmund |
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Hallo!
Jetzt habe ich einige Beiträge gelesen und bin Froh nicht die eizige zu sein der es mit dem Kaiserschnitt so schlecht geht. Von anderen wird man nur belächelt und bekommt zu hören: Jetzt ist es sowiso gelaufen! Im September 11 kam ich in der 38SSW wegen einer Präekampsie ins Krankenhaus. Dort wurde dann eigeleitet worüber ich eigentlich froh war weil ich Angst hatte man würde sofort einen Kaiserschnitt machen. Ich bekam die Tabletten und hatte 24Std wehen aber ohne das sie am Muttermund war tat. Morgends um halb 8 bekam ich dann die nächsten Tabletten. Auf einmal sackten die Herztöne ab und waren schließlich ganz weg. Auf einmal ging alles ganz schnell und ich bekam noch im Kreissaal einen Kaiserschnitt. Ich sehe immernoch diese ganzen Leute vor mir, wie alle irgendwo an mir rumfummelten und schließlich hörte ich die Ärztin sagen: Ruft die Kinderklinik an! Als ich wach wurde bekam ich ein Foto. Toll ein Foto. Darüber war ichaber eigentlich schon froh. Ich mache dem Krankenhaus keine Vorwürfe-Im Gegenteil- ich bin froh das man schnell gehandelt hat und ich weiß auch das der Kaiserschnitt notwendig war. 2 Tage lag mein Sohn wegen Anpassungsstörungen in der Kinderklinik bis er zu mir kam. Er war super anhänglich, auch jetzt noch und schläft nicht alleine in seinem Bett sondern bei uns. 1 Tag nach der Entlassung bekam ich dann einen Anruf das ich sofort in die Uni Klinik muss weil mein sohn eine seltene Stoffwechselerkrankung hat. Das hieß wieder eine Woche Krankenhaus und mir wurde der letzte Intime moment genommen der Mutter und Kind verbindet. Ich durfte nicht Stillen. Ich möchte auf jeden Fall noch ein Kind, hab aber wahnsinnige angst das alles wieder so laufen wird. Liebe Grüße Sarah Kommentar von Katrin Mikolitch, Leiterin des Forums: Liebe Sarah,ich antworte einmal weiter oben für DIch und die anderen Mütter, da sich die Angst, dass sich etwas wiederholt ein bißchen ähnelt. Liebe Grüße! |
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Doreen
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Hallo
Meine Große ist damals in einem großen Krankenhaus in Halle an der Saale zur welt gekommen dort war auch eine Kinderintensiv vor Ort,,,Gott sei Dank sage ich mir heute - konsequenzen hat es leider nie gegeben weil es immer hies wer glaubt schon einer Frau nach so vielen Stunden Wehen,,,,naja ich habe es halt so abgehackt und bin froh das sie lebt,,,,,hatte echt lange mit diesen Depressionen zukämpfen weil ich mir lange vorwürfe gemacht habe,,aber ich glaube so geht es vielen hier,,werd euch mal noch die Geschichte des 3 Kaiserschnittes nachreichen wenn ich am Abend dazu komme die Geschichte ist nochmal so ein Ding wo mann Frauen nicht ernst nimmt,, danke fürs zuhören |
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Katrin Mikolitch, Leiterin des Forums
Ort: Düsseldorf |
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RHYTHMUS DER HEILUNG
Nach einem Jahr, wenn sich die Geburt eines Kindes jährt, gerade dann, wenn die Geburt heftig oder traumatisierend war, schwingt das Leben in seinem eigenem Rhythmus, einem eigenen Rhythmus der Heilung. So gibt uns diese Welle, die da kommt eine große Chance erneut zu heilen. Erneut zu wachsen. Da können Gefühle und Zusammenhänge verstanden und integriert werden, die vorher unbewußt oder nur diffus und daher nicht fassbar waren. Alle Gefühle zuzulassen und vor allem sich Zeit für sich und die eigene Heilung zu nehmen, ist wichtig. Und auch intensiv und schön! Dann können diese Teile - die noch etwas brauchen - genährt, umliebt und in die Heilung getragen werden. Das kann man übrigens auch zu jeder Zeit im Leben für sich tun....auch ohne eine Geburt gehabt zu haben. |
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Melanie
Ort: München |
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Liebe Doreen,
was für eine heftige Geschichte von deiner ersten Geburt. Zum Glück hatts dein Kind geschafft. Manchmal kann man es kaum glauben was in Krankenhäusern so vor sich geht. In welchem KH warst du? Hast du dem ganzen jemals Konsequenzen folgen lassen? Dich beschwert? Denn wenn das bei denen da normal ist, dann sind andere Babys vielleicht potentiell in Gefahr. Ich habe von meiner ersten Geburt jetzt den Geburtsbericht angefordert. Den werd ich mir ganz genau zu gemüte führen und wenn ich auch nur die geringste Ungereimtheit finde, können die sich da warm anziehen. Ich wünsch dir, liebe Doreen weiterhin eine liebevolle Zeit mit deinen Kinderchen. Liebe Grüße Melanie! |
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Doreen
Ort: Köthen |
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Bin schon eine geraume Zeit stiller Leser und möchte heute mal über meine Kaiserschnittgeburten berichten,,meine Sectios sind mittlerweile 9 Jahre,5Jahre,3Jahre und 11 Monate her
am schlimmsten für mich war der Kaiserschnitt vor 9 Jahren ich hatte schon 3 Tage immer wieder Wehen und hatte kaum noch geschlafen,,,,der Geburtstermin unserer Maus war schon Et +7 als die Ärzte entschieden eine Einleitung vorzunehmen welcher ich leider mus sich sagen auch zugestimmt habe,,nach 72std Einleitung schwerer aber gar nichts bringender Dauerwehen wurde ich untersucht und dabei wurde die Fruchtblase geöffnet auf einmal der Schreck dick grünes Fruchtwasser und Mumu befund wie gehabt 2,5 cm,,mhm beratung der Ärzte auf einmal hies es trotz meines hohen Fiebers wird die Einleitung fortgesetzt,,,,,,nach weiteren 6 std befund weiterhin wie gehabt,,,,Ärzte wieder nochmals Gel ich sagte mit letzter Kraft nein und habe um eine Sectio gefleht,,die Ärzte und Schwestern belächelten uns und meinten so wie das Kind da rein kam kommt es halt nicht raus ich soll mich nicht so anstellen,,,,,,ich und mein Mann blieben dabei und dann hies es na wenn sie das so wollen,,was folgte war die Angst wärende der Vorbereitung was mit meinem Kind ist ich hatte gespürt es geht ihr sehr schlecht obwohl das Ctg angeblich ok ist.,,,,,irgendwann ging es in den Op dann wurde in aller ruhe die Spinale gelegt und ich habe immer wieder gesagt beeilt euch meinem kind gehts schlecht immer wieder wurde ich belächelt,,,,,dann ein ruckeln und sie war da es brach hektik aus und es hies sofort die kinderits benachrichtigen die Maus muss wiederbelebt werden,,nach langen Minuten hies es sie hat es geschaft und lebt,,,sofort kam sie auf die Its zur weiteren Überwachung doch sie erholte sich schnell,,,noch heute macht mich wütend wie das Personal mit uns umsprang und das ich nicht viel eher gebettelt habe,,,,,ich leide extrem unter dieser situation noch heute die Depresis liesen nicht lange auf sich warten,,meine wunsch ist es diesen schweren start mal irgendwann zuvergessen vielleicht gelingt es mir ja hier bei euch,,nach diesem Kaiserschnitt folgten die anderen 3 die wircklich anderst waren Kommentar von Katrin Mikolitch, Leiterin des Forums: Liebe Doreen, ja, ich kann Ihr Gefühl der Not und des Ausgeliefertseins sehr gut nachvollziehen. Ich mache häufiger die Erfahrung, dass der erste Kaiserschnitt oft lange im Gedächtnis bleibt. Vielleicht braucht es bei Ihnen noch eine bewußte Aufarbeitung der Wut und dem berechtigten Gefühl, dass die Situation falsch eingeschätzt wurde, obwohl sie klar gesagt und gefühlt haben, dass es Ihrem Baby nicht gut geht. Was meinen Sie? Der Zeitpunkt, wann die Sectio war, spielt übrigens keine Rolle. Ich habe manchmal Frauen nach 17 Jahren noch, die in meiner Praxis wegen anderen Beschwerden kommen und dann bei dem Thema Kaiserschnitt anfangen zu weinen. Haben Sie den Mut! : - ) Es gibt sehr gut Hilfe dabei..... Alles Gute! |
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Nadin
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Hallo Frau Mikolitch,
ich weiß, was Sie meinen. Wir sind in unserer Familie alle sehr lebensbejahend und positiv eingestellt. Jedem fällt auf, dass unsere Kinder so strahlend und freundlich sind. Ich sage dann immer, dass es nur darauf ankommt, wie man es den Kindern vorlebt. Und so wie die Lebenseinstellung ist, werden auch die Entscheidungen im Leben fallen. Die Eileiterschwangerschaft hatte ich vor unserem 2. Sohn. Sie wurde erst in der 10. Woche entdeckt, laut Ärztin, war das damals ziemlich heikel und es wurde uns gesagt, das es nun noch länger dauert bis ich schwanger werde. Ich wurde wirklich erst schwanger, als ich mich von diesen Aussagen innerlich "befreite" und zu mir sagte; das es kommt wie es kommt. So war es dann auch. Nach einem tollen Adventswochenende in Paris wurde ich dann schwanger und ich wusste es gleich Und auch jetzt bin ich positiv eingestellt, dass es noch mal klappt. Habe eben nur kleine Bedenken, dass ich mich dann zu sehr auf eine normale Geburt versteife und wenn es doch nicht klappen sollte (damit muss man ja immer rechnen), super enttäuscht und traurig bin, dieses einmalige Gefühl nie erlebt haben zu dürfen. Aber bis dahin ist es ja noch ein ganzes Stück. Liebe Grüße Nadin Kommentar von Katrin Mikolitch, Leiterin des Forums: Liebe Melanie, ja, das ist gut zu hören. Aus meiner Erfahrung kann man sich wirklich sehr gut darauf vorbereiten. Gerne kann ich Ihnen dabei auch helfen, wenn Sie Unterstützung brauchen. : - ) Alles Liebe....Sie machen das super.... |